Veranstaltungen Heart's Fear - Geschichten von Armut und Ausgrenzung

21.09.2019 um 19.00 Uhr: Lesung mit Bettina Kenter-Götte in Pfaffenhofen

„Als Singlemutter diskriminiert und von Behörden drangsaliert, als Schauspielerin honoriert, als Autorin prämiert, vom Jobcenter sanktioniert …“, und nun, kurz nach ihrem 49. Bühnenjubiläum, ist sie am 21.09.2019 um 19.00 Uhr zu Gast bei der SPD Pfaffenhofen, mit ihrem vieldiskutierten Buch "Heart's Fear - Hartz IV - Geschichten von Armut und Ausgrenzung": die Schauspielerin und Autorin Bettina Kenter-Götte. Ihre erste Rolle spielte sie am berühmten Piccolo Teatro Mailand, der weltbekannte Regisseur Peter Weir engagierte sie für eine Fernsehserie in Australien, und sie gastierte in Afrika im Teatro Avenida bei Henning Mankell.

Doch trotz internationaler Erfolge und Prämierungen geriet sie zeitweilig in Armut. 2011 bekam sie für ihr Bühnenstück „Hartz-Grusical“ den Stuttgarter Autorenpreis, 2018 ist ihr Buch „Heart’s Fear – Geschichten von Armut und Ausgrenzung“ erschienen. Seither ist das mutige Multitalent nonstopp unterwegs, zu "Lesungen mit Spielszenen", Talkshows und Interviews (u.a. im BR, ZDF, bei sat1 und Deutschlandradio Kultur). Das Interesse ist immens, denn Bettina Kenter-Götte bricht ein Tabu: Spielend, lesend und erzählend gibt sie der "neuen" Armut ein Gesicht und eine Stimme, erschreckend, informativ und komödiantisch. Rund fünfzig Veranstaltungen liegen schon hinter ihr, sie tritt in Kirchen auf, in Gemeindehäusern, Parteizentralen, Volkshochschulen und Theatern, und nun ist die couragierte Künstlerin am 21.09. um 19.00 Uhr bei der SPD Pfaffenhofen zu Gast. Trotz des ernsten Themas darf das Publikum sich auf einen kurzweiligen Abend freuen, mit Spieleinlagen, die es in sich haben: Wenn Kenter-Götte als Schulungsleiterin Frau Peininger auftritt, bleibt einem das Lachen im Hals stecken, und als bodenständige Frau Liba bringt sie ihre Botschaft auf den Punkt: "Brauch' ma net Hartz, brauch' ma mehr Herz!"

21.09.2019 - 19.00 Uhr - Neue Schmiede im Echtland CoWorking, Scheyererstraße 10, 85276 Pfaffenhofen / Der Eintritt ist kostenlos

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 10.09.2019

 

Bundespolitik Votum für Lange und Ahrens

Das entscheidende fünfte Votum für das Spitzen-Duo Simone Lange und Alexander Ahrens kommt aus dem bayerischen Pfaffenhofen an der Ilm.

Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles wählen erstmals alle SPD-Mitglieder eine Doppelsitze für den Bundesvorsitz. Mehrere Teams und Kandidierende haben ihren Hut in den Ring geworfen. Am 01.09. endet die Bewerbungsfrist. Alle Kandidieren benötigen zur Zulassung das Votum eines Landesverbandes oder von fünf Kreisverbänden. In diesem Sinne hat die Pfaffenhofener Kreis-SPD nun für das Team Simone Lange und Alexander Ahrens ein Votum abgegeben und überdies damit die entscheidende Stimme für die Kandidatur des Spitzen-Duos geliefert.

SPD-Chef Käser: "Wir hatten mehrere Anfragen zur Unterstützung von Kandidaturen. Simone und Alexander waren die einzigen, die sich bei uns persönlich vorgestellt und um Unterstützung geworben haben.”

Im Nachgang der Veranstaltung in Pfaffenhofen nominierte der Kreis-Vorstand einstimmig das Duo und lieferte damit überdies die letzte notwendige Stimme für das Team.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 27.08.2019

 

Lokalpolitik Landtagsanfrage der SPD zu erneuter Moosach-Verunreinigung

In der Moosach und ihrem Nebenfluss Mauka wurden in den letzten Wochen erhöhte Konzentrationen von Chemikalien wie Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) gefunden. Auf Initiative des SPD-Kreisverbands hat dazu der SPD-Landtagsabgeordnete Florian von Brunn eine schriftliche Anfrage im Landtag eingereicht, damit die genauen Hintergründe transparent gemacht werden können. So wird gefragt nach den genauen Messergebnissen, gesundheitlichen Auswirkungen und Erkenntnissen zur Quelle der Verschmutzung. Insbesondere stellt Florian von Brunn die Frage, ob der Flughafen etwa durch den Einsatz von Löschschaum dazu beigetragen haben könnte.

Andreas Mehltretter, Vorsitzender der SPD im Kreis Freising, erklärte dazu: „Ich hoffe, dass in diesem Vorfall schneller untersucht und ermittelt wird als beim Malachitgrün-Skandal.“ Die Bevölkerung, Fischer und Fischzuchten hätten ein Recht auf Informationen, wer für die Verschmutzungen verantwortlich ist und wie sie mit den Folgen umgehen sollen.

Die Antworten auf die Anfrage von Brunns liegen voraussichtlich Mitte September vor. Mehltretter wünscht sich aber von den zuständigen Behörden, dass sie neue Informationen direkt und unverzüglich an alle Betroffenen weitergeben – anders, als dies im Malachitgrün-Skandal der Fall war.
 

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 24.08.2019

 

Konsumverhaltens-Expertin Christina Neubig (2.v.l.) und SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller (Mitte) im Furtner Veranstaltungen „Schluss mit Wegwerfen!“ Kreis-SPD diskutiert Lebensmittelverschwendung

Über 30 Gäste waren am Montagabend der Einladung der SPD im Kreis Freising ins Furtner gefolgt, um unter dem Titel „Schluss mit Wegwerfen!“ Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung zu diskutieren. Ein wichtiges Thema, so SPD-Kreisvorsitzender Andreas Mehltretter in seiner Begrüßung, alleine wegen des Ausmaßes: Über 11 Mio. Tonnen Lebensmittel würden in Deutschland jährlich im Müll landen. Dies sei ein großes Problem, weil dadurch aus empfundenem Überfluss heraus Ressourcen wie Wasser und Energie vergeudet werden, während immer noch über 800 Millionen Menschen weltweit Hunger leiden.

Die Landshuter SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller hatte zur Visualisierung der Zahlen einen Brotkorb mitgebracht. Den Inhalt dieses Brotkorbs, 1 Kilo, schmeiße der Durchschnittsbürger in Deutschland pro Woche weg. Dagegen vorzugehen sei nicht nur in Bezug auf Umwelt und Wirtschaft notwendig, sondern auch moralische Pflicht. Das EU-Parlament hat deshalb im Mai 2017 beschlossen, die Lebensmittelverschwendung bis 2025 um 30% und bis 2030 um 50% zu reduzieren – nun müssten aber auch konkrete Maßnahmen folgen. Die Politik sollte, so Müller, Lebensmittelspenden erleichtern, Regional- und Direktvermarktung fördern, für bessere Ernährungsbildung an Schulen sorgen und Tafeln unterstützen.

Doch auch privat in den Haushalten muss einiges getan werden. Dies machte Christina Neubig klar, die als wissenschaftliche Mitarbeiter an der TUM in Freising in diesem Bereich forscht. Schließlich stelle in Industrienationen der Endverbraucher mit über 50% der Abfälle das größte Problem dar. Am einfachsten ließe sich dies durch gutes Vorausplanen und Einkaufslisten verhindern. Hilfreich sei außerdem, morgens ein Bild vom Inhalt des Kühlschranks machen – so sehe man unterwegs, was weg muss und könne entsprechend einkaufen. 

In der Diskussion meldete sich anschließend Steffi Klatt von Foodsharing Freising zu Wort und stellte das Konzept vor: Hier könne sich jeder anmelden und übriggebliebene Lebensmittel online stellen. Meist werden diese dann innerhalb kürzester Zeit abgeholt. Auch aus der Gastronomie wurden Tipps gegeben: immer nachfragen, ob etwas eingepackt werden soll, frisch kochen und das gesamte Gemüse verwenden, auch Karottenschalen würden sich noch prima in einer Gemüsebrühe machen. Die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Alina Graf, die die Diskussion moderierte, zeigte sich zum Abschluss zuversichtlich: Die angeregte Diskussion und Ideensammlung aus dem vielfältigen Publikum zeigten, dass Lösungen für das Problem der Lebensmittelverschwendung auf dem Tisch liegen – jetzt müssten sie in der Politik und im Privaten umgesetzt werden.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 10.07.2019

 

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Termine in FS und PAF

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21.09.2019, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Heart's Fear - Geschichten von Armut und Ausgrenzung
Alle Infos hier: https://www.spd-paf.de/meldungen/heart-s-fear-geschichten-von-armut-und-ausgrenzung/

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