Nachrichten zum Thema Lokalpolitik

Lokalpolitik Wir trauern um Bruno Nemazal

Am am 09.11.2018, ist unser Freund, Genosse und Stadtratskollege Bruno Nemazal im Alter von 83 Jahren verstorben.

Ihm sei dieser Nachruf aus Dankbarkeit gewidmet.
 
Über 60 Jahren gehörte Bruno Nemazal der SPD an. 
Die SPD hat Bruno viel zu verdanken. 43 Jahre lang im Stadtrat hat Bruno fast ein halbes Jahrhundert Pfaffenhofen mit geprägt. Er war Träger der goldenen Ehrennadel, dem Ehrenbrief und der Willy-Brandt-Medaille, sowie der Goldenen Stadtmedaille.
 
Wir verneigen uns vor dieser politischen Lebensleistung.

Bruno Nemazal trat am 01.01.1956 in die SPD ein. Im Dezember 1964 rückte der damals 30-jährige Sozialdemokrat und Gewerkschafter in den Stadtrat nach. In sieben darauffolgenden Kommunalwahlen hatten ihm die Wähler immer wieder das Vertrauen gegeben und ihn in das Stadtparlament gewählt. 2008 trat er nach 43 Jahren im Stadtparlament nicht mehr zur Wahl an.

Bruno wird uns fehlen. 

Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie die einen wertvollen Menschen verliert. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Markus Käser
für den SPD Ortsverein und die Stadtratsfraktion Pfaffenhofen

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 16.11.2018

 

Lokalpolitik 3. Startbahn-Moratorium: Die Ängste bleiben

Das im Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien Wählern festgehaltene sogenannte Moratorium zur 3. Startbahn ist ein herber Schlag für die Menschen im Umland des Flughafens und überhaupt für alle Bürgerinnen und Bürger Bayerns, denen eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik wichtig ist, die Klima und Umwelt schützen will und daher auf weniger Flugverkehr, weniger Autoverkehr, mehr Bahn, Bus und Rad setzt.

Vollmundig hatte die Führung der Freien Wähler verkündet, sie werde die 3. Startbahn beerdigen. Nun hat sie sich abspeisen lassen mit ein paar Brosamen mehr als dem Status Quo, der vor Jahren schon durch den beherzten und leidenschaftlichen Einsatz der Startbahngegner in vielen Initiativen, Bündnissen und Parteien (außer der CSU und der FDP) mit dem Münchner Bürgerentscheid erkämpft wurde. Es ist bitter und emotional kaum erträglich für die Flughafenanrainer, dass sie weiter mit dieser Bedrohung leben müssen, die ihnen das Leben nun schon seit 13 Jahren schwer macht und eine nachhaltige Entwicklung der Region massiv behindert.

Natürlich müssen Koalitionen Kompromisse schließen, aber im Fall der 3. Startbahn wäre mehr drin gewesen, wenn man es wirklich gewollt hätte. Selten hat man erlebt, dass nach einer Wahl in Verhandlungen derart arrogant und gleichgültig mit einem zentralen Wähleranliegen und Wahlversprechen umgegangen wurde. Dies ist kein Vorwurf an den örtlichen Landtagsabgeordneten der Freien Wähler, es ist ein Vorwurf an die Freien Wähler als Partei in Bayern und vor allem an ihren stets vollmundigen Vorsitzenden Aiwanger. Sie haben sich ein Widerstandsmäntelchen umgehängt, von dem sich nun herausgestellt hat, dass es ein windiger Lappen war.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 08.11.2018

 

Lokalpolitik Offensive für Bau von Betriebswohnungen

Offensive des Landrats zum Bau von Betriebswohnungen im Landkreis Freising

Die SPD-Kreistagsfraktion hat beantragt, der Landrat möge eine Offensive initiieren mit dem Ziel, den Bau von Betriebswohnungen im Landkreis Freising voranzutreiben, die Verantwortlichen aus Privatwirtschaft und öffentlicher Hand an einen Tisch zu bringen und belastbare Ver­einbarungen abzuschließen.

Diese Betriebswohnungen sollen errichtet werden von regional tätigen bedeutenden Ar­beit­gebern der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand. Dazu zählen beispielsweise der Land­kreis Freising, die 24 Gemeinden des Landkreises, die HAW Weihenstephan-Triesdorf und die TU München, die Flughafen München GmbH, Texas Instruments etc.

Die Einbeziehung von Handwerk&Gewerbe, welche Wohnungswirtschaft z.B. durch Genos­senschaften betreiben könnten, ist denkbar.

Begründung:

Die Mieten im Ballungsraum München steigen seit Jahren unaufhörlich. Für viele Men­schen und insbesondere Familien ist die Belastungsgrenze erreicht, für viele ist sie sogar längst überschritten.

Dieser Misere, die manche Menschen in existenzielle Nöte treibt, kann nur wirksam begegnet werden, wenn Wohnraum geschaffen wird, der sich nicht am reinen Gewinnstreben ausrich­tet. Nicht nur die öffentliche Hand ist für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums zuständig, auch die privaten und die staatlichen bzw. kommunalen Arbeitgeber stehen hier in beson­de­rer sozialer Verantwortung.

Überdies ist die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum mittlerweile zu einem gewich­ti­gen Faktor bei der Personalgewinnung für Unternehmen, Handwerk, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen geworden.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 09.06.2018

 

Lokalpolitik Jahreshauptversammlung 2017 des Kreisverbands

Fast voll besetzt war der Saal des "Heurigen" in Freising bei der Jahreshauptversammlung 2017 des SPD-Kreisverbands.

In einem detaillierten Vortrag präsentierte die engagierte Hallbergmooser Bürgerin Margot Stöckl vor den beeindruckten Zuhörern ihre Projektidee "Miteinand", eine Planung für ein gelungenes Zusammenleben von Jung und Alt, Groß und Klein, Familien und Senioren auf einem Grundstück in Goldach.

Der neue SPD-Bezirksvorsitzende Florian Ritter wählte klare Worte gegen eine Umwandlung der Flughafen München GmbH in eine Aktiengesellschaft.
Und er bekräftigte die Verlässlichkeit der SPD in München, im Landtag und im Landesvorstand bei ihrer Positionierung gegen eine 3. Startbahn.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 26.11.2017

 

Schön, dass Ihr da wart

Besucher:1160718
Heute:4
Online:1
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...