Unterbezirk 07.03.2019: Martin Schulz kommt

Auf Einladung des SPD Kreisverbandes Pfaffenhofen besucht der ehemalige Präsident des Europaparlamentes  Martin Schulz (SPD) am kommenden Donnerstagnachmittag den Landkreis Pfaffenhofen.

Nach dem Motto "Europa ist die Antwort!" geht es, laut den Verantwortlichen der Kreis-SPD, rund um die Themen "Klimaschutz, Bürger-Energiewende, Stadtentwicklung und Europäische Einheit".

An der ersten Station trifft Martin Schulz den Pfaffenhofener Bürgermeister Thomas Herker (SPD) im Bürgerpark Pfaffenhofen, der unter anderem auch mit EU-Mitteln gebaut wurde.

Im Anschluss beim Wasserkraftwerk Arlmühle wollen Vertreter der lokalen Bürgerenergiegenossenschaft auf die Herausforderung der dezentralen und sauberen Energiewende in Bürgerhand hinweisen. Dort überreicht außerdem Pia Huber vom Jugendparlament Pfaffenhofen im Sinne der "Fridays-for-future-Bewegung" ihre Klimaschutz-Forderungen.

Zum Thema "Europäische Einheit" besucht die Gruppe mit Martin Schulz das Kloster Scheyern als Stammhaus der Wittelsbacher.

Cellerar Pater Lukas erläutert in der Kapitelkirche am Grab von Otto dem ersten die Bedeutung der

Wittelsbacher als europäische Familie und der Benediktiner als frühe einigende Kraft in Europa.

Die Veranstaltung endet laut Kreisvorsitzenden Markus Käser mit einem Friedens-Appell für ein geeintes Europa und lockerem Beisammensein im Klosterstüberl.

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten. 

Anmeldung hier.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 04.03.2019

 

Bundespolitik Chancen für ländliche Regionen nutzen: Kreis-SPD will Uber & Co. regulieren

Das Bundesverkehrsministerium arbeitet derzeit an einer Reform des Personenbeförderungsgesetzes. Das Kernziel: Ridesharing-Dienste ermöglichen, also Anbieter wie z. B. Uber, die mehrere Personen mit ähnlichen Fahrtzielen in einem Fahrzeug befördern. „Wir sehen hier sowohl Chancen als auch Risiken“, erläutert der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Mehltretter. „Erfahrungen zeigen, dass in den Städten wegen solcher Dienste Leute vom öffentlichen Nahverkehr auf das Auto umsteigen, also noch mehr Autos im Stau stehen. Im ländlichen Raum kann Ridesharing aber die Versorgung durch öffentlichen Nahverkehr verbessern.“ Die Genossen im Landkreis haben sich daher gegenüber ihrer Bundestagsfraktion und dem Bundesverkehrsministerium positioniert und einen Forderungskatalog aufgestellt.

„Die wichtigste Forderung ist, dass es keine Rosinenpickerei gibt, damit öffentlicher Nahverkehr und Taxi-Gewerbe nicht verdrängt werden”, erklärt Victor Weizenegger, Mobilitätsexperte im SPD-Kreisvorstand. „Die Landkreise müssen bei den Betriebsgenehmigungen genügend Spielraum behalten: Wo es eine gute Abdeckung mit Bus und Bahn gibt, braucht es kein Ridesharing. Ridesharing soll aber dort möglich sein, wo häufige Linienverbindungen wegen zu geringer Nachfrage nicht möglich sind, also zum Beispiel zwischen kleinen Ortsteilen.“ So würde der öffentliche Nahverkehr auf dem Land effektiv gestärkt.

Im Freisinger Landkreis könnten durch Ridesharing zum Beispiel Orte und kleine Siedlungen in der Hallertau besser miteinander verbunden werden. „Wer beispielsweise von Tegernbach nach Hörgertshausen will, findet keine brauchbare ÖPNV-Verbindung. Dabei ist die Distanz gar nicht so groß. Ridesharing kann hier den öffentlichen Nahverkehr gut ergänzen“, so Weizenegger.

Konkret fordert die SPD im Kreis Freising daher, dass Ridesharing-Dienste im Gegensatz zu Taxis keinen Gelegenheitsverkehr mitnehmen dürfen und auch nicht an Taxi-Ständen halten dürfen, sondern eine Vorbestellung nötig ist, dass die Dienste in bestehende Tarifverbünde wie den MVV einzugliedern sind und dass die Ridesharer nur an Haltestellen halten dürfen. Dafür können gegebenenfalls auch Bedarfshaltestellen eingerichtet werden.
 

Hier finden Sie das Positionspapier des SPD-Kreisverbands.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 25.02.2019

 

Regionalpolitik Der Klimawandel kennt keine Gemeindegrenzen!

Klimaschutz geht nur gemeinsam!

Positionspapier der SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Pfaffenhofen zu Klimawandel, Mobilitäts- und Energiewende


Unserer Region bleibt von den unvermeidbaren Veränderungen des Klimawandels nicht verschont. Sie sind auch bei uns spür- und messbar. Wir erwarten künftig mehr Extremwetterereignisse, nassere Winter und trockenere Sommer. Das Pfingsthochwasser 2013, die Sturzflut von Simbach 2016, die extreme Trockenheit in Franken 2017, der Hitze- und Trockenheitssommer 2018, der alle bisherigen Rekorde übertroffen hat, waren nur Vorboten dessen was auf uns zukommt.

Die Temperaturen in den Städten steigen auf ein gesundheitsgefährdendes Maß, die Bedingungen für die Land- und Forstwirschaft verschlechtern sich zusehends.

Laut bayerischer Staatsregierung ist die Durchschnittstemperatur in Bayern ist zwischen 1931 und 2010 um rund 1,1°C gestiegen, im sensiblen Alpenraum sind die Temperaturen in den letzten 100 Jahren sogar doppelt so stark gestiegen wie im weltweiten Durchschnitt. 

Ohne mutige und rasche Schritte steuern wir auf eine Temperaturerhöhung von drei bis 4 Grad zu. Mit furchtbaren Folgen für Milliarden Menschen auf der ganzen Welt und auch für die Menschen in unserer Region. 

Barack Obama sagte 2015 in einer Fernsehansprache: "Wir sind nicht die letzte Generation, die den Klimawandel erleben wird, aber wir sind die letzte Generation, die etwas gegen den Klimawandel tun kann".

Klimaschutz geht nur gemeinsam!
Der Klimawandel kennt keine Gemeindegrenzen.
Klimaschutz ist der gemeinsame Kampf um unseren Planeten.
Klimaschutz ist die Zukunftsfrage der Menschheit.
Auch bei uns im Landkreis. 

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 18.02.2019

 

Regionalpolitik Aus der Region, für die Region

SPD im Landkreis will regionale Vermarktungsgenossenschaft voranbringen

Produkte des täglichen Bedarfs - Käse, Fleisch, Obst und Gemüse direkt vom Erzeuger? Für die Sozialdemokraten steht fest: “Immer mehr Verbraucher suchen gezielt Lebensmittel aus regionaler Produktion und wollen wissen, wo und wie sie hergestellt werden.”

Die SPD im Landkreis Pfaffenhofen will deshalb regionale Verbraucher und Unternehmen aus Landwirtschaft, Gartenbau und Ernährungshandwerk mit einer regionalen Vermarktungsgenossenschaft zusammenbringen.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 02.02.2019

 

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Termine in FS und PAF

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25.03.2019, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr Solidarisch, gerecht und sicher – den Sozialstaat neu gestalten
mit dem Bundestagsabgeordneten Michael Schrodi | Furtner, Freising

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