Trotz guter Tarifverträge sind in manchen Bereichen der Arbeitswelt durch Werkverträge Niedriglohn-Sektoren entstanden.
Auf einem Informations- und Diskussionsabend wollen die SPD und ihre Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der folgenden drängenden Frage nachgehen:
Lohndumping durch Werkverträge?
Es diskutieren der AfA-Bundesvorsitzende Klaus Barthel, MdB, und Theo Meisinger, IG Metall
Wann? Do. 8. Okt. 2015, 19:30 Uhr
Wo? Furtnerbräu, Obere Hauptstraße 42, Freising
Zum "Welttag gegen prekäre Arbeit" haben Gewerkschaften deutlich gemacht, dass sie mit der aktuellen gesetzlichen Lage nicht zufrieden sind. Denn diese hat den Werkvertragsmissbrauch überhaupt erst ermöglicht. Änderungen sind notwendig!
Zusammen mit Gewerkschaftsvertretern wollen wir Ziele und Möglichkeiten diskutieren, die dem Missbrauch einen Riegel vorschieben werden.
Dazu gehören nicht nur erweiterte Mitbestimmung der Betriebsräte, sondern auch klare Abgrenzung zur Leiharbeit und vieles mehr.
Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 17.09.2015
Am 9.9.2015 stellten die stv. Kreisvorsitzende Beate Frommhold-Buhl, Geschäftsführer Markus Grill und Kreisvorsitzender Peter Warlimont das Programm der Roten Kulturwochen 2015 vor, die heuer ihr Zehnjähriges feiern!
Die Kulturinteressierten im Landkreis Freising erwartet eine breite Palette an Veranstaltungen in Moosburg, Langenbach, Freising, Neufahrn und Attenkirchen: Lesung, Musik und Kabarett.
Den Auftakt bildet ein Kulturempfang am 26.9. in Moosburg, zum Abschluss treten die Holledauer Kabarettstars von 3/5 Stachelbär am 6.11. im Alten Wirt in Attenkirchen auf.
Lassen Sie sich überraschen ...
Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 13.09.2015
Aufgrund der weiter steigenden Asylbewerberzahlen sucht der Landkreis Pfaffenhofen dringend neue Gebäude und Räume für die dezentrale Unterbringung von Asylbewerberinnen und Asylbewerber.
Das Bürger- und Aktionsbüro der Kreis-SPD, welches seit 2009 in einem historischen Anwesen in der Quellengasse eingemietet war, macht deshalb bis auf Weiteres Platz für Flüchtlinge unter anderem aus Nigeria.
"Nach und nach, wird das gesamte Gebäude im Laufe des Jahres zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut. Wir wollen unseren Beitrag leisten und haben unser SPD-Büro vorzeitig frei gemacht, womit dem sofortigen Einzug der ersten Flüchtlinge nichts mehr im Wege steht", so SPD-Kreisvorsitzender Markus Käser.
Alle Rufnummern (08441 859185) und persönlichen Kontaktmöglichkeiten der Kreis-SPD werden weiter aufrecht erhalten. Der Mitarbeiter der Pfaffenhofener Betreuungsabgeordneten MdL Ruth Waldmann, Alexander Käser, verlegt seinen Arbeitsplatz vorübergehend in ein angrenzendes Gemeinschaftsbüro und ist weiterhin regulär jeden Mittwoch in der Quellengasse 13 zu den üblichen Bürozeiten erreichbar.
Bis zum Herbst diesen Jahres will sich die Kreis-SPD nun auf der Suche nach neuen Büro- und Besprechungsräumen im Stadtgebiet machen.
Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 05.08.2015
SPD-Kreisverband und der SPD-Ortsverein Pfaffenhofen unterstützen das Mitgliederbegehren gegen die Vorratsdatenspeicherung
Nachdem der SPD-Parteikonvent sich Mitte Juni mehrheitlich für die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen hatte, wurde nun von Initiatoren, vornehmlich aus dem Raum Recklinghausen, ein Mitgliederbegehren „Für den Stopp der Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung“ gestartet, welches am Montag, 27.07. im Willy-Brandt-Haus in Berlin eingegangen ist.
Das Begehren wird nach Vorstandsbeschlüssen nun auch durch den Kreisvorstand und Vorstand des SPD-Ortsvereins aktiv unterstützt.
„Die Mehrheit der SPD-Mitglieder ist gegen die Vorratsdatenspeicherung. Der Parteikonvent hatte sich beispielsweise gegen das Votum von 11 von 16 Landesverbänden gestellt. Eine anlasslose und flächendeckende Speicherung ist mit den verfassungs- und europarechtlichen Vorgaben nicht vereinbar – und ebenso wenig mit den Grundwerten der Sozialdemokratie. Auch die im April 2015 veröffentlichten Leitlinien zur Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist von Verkehrsdaten umschreibt nur mit neuen Worten die Idee der Vorratsdatenspeicherung: es werden anlasslos und flächendeckend Telekommunikations- und hochsensible Ortungsdaten über Wochen bzw. Monate gespeichert. Die Speicherung von Telekommunikationsdaten birgt durch die dabei entstehenden Datenmengen ein unverhältnismäßiges Risiko, das keineswegs mit vermeintlichen, aber objektiv nicht zu belegenden Vorteilen bei der Strafverfolgung aufgewogen werden kann. Zur Aufklärung von Straftaten müssen alle vorhandenen rechtlichen Mittel ausgeschöpft werden und Ermittlungsbehörden ausreichend personell und technisch ausgestattet sein", begründen SPD- Kreis- und OV-Chef Markus Käser und der Pfaffenhofener Bürgermeister Thomas Herker ihre Unterstützung für das Mitgliederbegehren.
"Wo Daten erhoben werden, werden diese irgendwann missbraucht", meint der Pfaffenhofener Datenschutzexperte des SPD-Ortsvereines Christian Wilkendorf und fordert alle Mitglieder zur Unterschrift auf.
„Die SPD spricht sich nachdrücklich gegen eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung (VDS, auch: Mindestspeicherung) aus. Auf europäischer Ebene bedarf es keiner Neuregelung der nicht mehr gültigen EU-Richtlinie 2006/24/EG. Die SPD-Bundestagsfraktion wird dazu aufgefordert, gegen eine mögliche Wiedereinführung zu stimmen“, lautet der Text, dem alle
SPD-Mitglieder nun mit ihrer Unterschrift zustimmen oder widersprechen können. Unterschriftenlisten dürfen die Initiatoren in allen SPD-Büros auslegen.
Nach dem Organisationsstatut der SPD sowie der Verfahrensrichtlinie zur Durchführung von Mitgliederbegehren haben sie drei Monate Zeit, Unterstützer für ihr Anliegen zu finden. Spätestens am 27. Oktober, 24 Uhr, endet die Frist.
Haben bis dahin mindestens zehn Prozent der Mitglieder (etwa 46 000) mit „Ja“ gestimmt, war das Mitgliederbegehren erfolgreich. Der Parteivorstand muss dann innerhalb eines Monats entscheiden, ob das Begehren rechtswirksam zustanden gekommen ist. Gibt er dem nicht statt, käme es automatisch zu einem Mitgliederentscheid. Bei diesem wären die Mitglieder aufgerufen, an einem festgelegten Tag per Urnenwahl im Ortsverein oder per Briefwahl über die Vorratsdatenspeicherung abzustimmen.
Die Unterschriftsliste liegt auch im Pfaffenhofener SPD-Büro zu regulären Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 17 uhr) aus und es besteht die Möglichkeit sich hier das Einzelunterstützerformular downzuloaden.
Alle Infos und Links:
http://www.vds-nein-danke.de/
http://vds-nein-danke.de/downloads/vds_unterschriftenliste.pdf
https://www.facebook.com/SPDMitgliederentscheidgegenVDS
Veröffentlicht von SPD Kreisverband Pfaffenhofen am 30.07.2015
Schön, dass Ihr da wart
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